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Tagesberichte

13./14.03.2007 Es war versprochen
Der Jeep® Wrangler Unlimited Höhenweltrekord ist jetzt Wirklichkeit. Mit einem Rad in... 
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GESCHAFFT!! Neue absolute (bestätigte) Weltrekordhöhe für Kraftfahrzeuge von 6.646 Meter über NN erreicht




Szene News

Euro Camp Jeep feiert Höhenweltrekord
Auf Einladung von Daimler Chrysler besucht Matthias Jeschke derzeit das Euro Camp Jeep in... 
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Extrem Events
Matthias Jeschke e.K.
Diezer Stra?e 48
D-65549 Limburg
Tel.:+49 6431 284177
Fax:+49 6431 284917

 

Projektinfo

Produktvorstellung Jeep Wrangler Höhenweltrekord
 "Atacama II - die Rückkehr"

Südamerika. Die chilenischen Anden.
Wir befinden uns am höchsten Vulkan der Erde – dem 6892 Meter hohen Ojos del Salado. Wer auf den Gipfel will, wagt ein gefährliches Abenteuer in lebensfeindlicher Umgebung: Stürme in Orkanstärke, Temperaturen bis zu minus 40 Grad, tiefe Gletscherspalten, hunderte Meter hohe Felshänge, extrem dünne Höhenluft und rundherum nichts als endlose, glühend heiße Wüste. Nur erfahrene Hochgebirgsbergsteiger wagen sich an den Aufstieg, doch der Vulkan ist auch Schicksalsberg für den Limburger Rekordjäger Matthias Jeschke und sein Team. Bereits im Jahr 2005 kletterte er mit einem Fahrzeug aus eigenem Antrieb auf 6358m. Dieses Jahr wird Matthias zur Produkteinführung den neuen Jeep ® Wrangler Unlimited auf über 6500m bringen, um einen nicht mehr zu überbietenden Höhenweltrekord für Kraftfahrzeuge aufzustellen. Nicht mehr zu überbieten, weil es schon in der Theorie nirgendwo anders auf der Welt möglich ist, auf vier Rädern höher zu kommen, als an diesem Berg am Ende der Welt. Ein anspruchsvolles Vorhaben, das ein Jahr lang generalstabsmäßig vorbereitet wurde. Die Mannschaft (13 Männer, 2 Frauen) hat monatelang unter Höhenbedingungen trainiert.

Aufgrund der Wetterverhältnisse besteht nur in einem kleinen Zeitfenster im März eine Chance auf Erfolg. Matthias Jeschke, mehrfacher Guiness-Rekordhalter und Inhaber des aktuell bestehenden Höhenbestwertes könnte dabei zum Gejagten werden, wenn es am Berg zum Wettrennen um die Gipfelkrone kommt. Gleich mehrere konkurrierende Mannschaften aus unterschiedlichen Ländern bereiten sich gerade darauf vor, dieses Jahr den bestehenden Rekord zu knacken und den Sturm auf die ultimative Höhe in Angriff zu nehmen.

Wenn alles gut geht, ist der Aufstieg in rund sechs bis zehn Tagen zu schaffen. Sechs bis zehn Tage schwere körperliche Arbeit und Strapazen in sehr dünner Luft auf dem Weg zum höchsten Punkt, einem kleinen Felsplateau ca. 300 bis 400m unter dem Gipfel. Die Mannschaft muss mit zwei Wettbewerbsfahrzeugen extrem schwer zu überwindende Hürden meistern: das Gletscherfeld mit tiefen Spalten, steile Abhänge, meterhohes Felsgeröll, die messer-scharfen Eisfelsen, einen 10 Meter hohen Felsvorsprung und den zugefrorenen, heimtückischen Kratersee (in bester Bergsteigertradition wird das Team natürlich auf zusätzlichen Sauerstoff aus Atemflaschen verzichten). Jeder im Team wird an seine körperlichen und mentalen Grenzen.

Die Expedition nach Chile wird exklusiv von zwei erfahrenen, speziell für diese Tour trainierten Kamerateams begleitet. Überdies gibt es Bilder von ersten Erkundungen am Vulkan und dem Höhentraining in den Anden (November 2006), außerdem haben wir die einzelnen Mitglieder des Teams bei ihren Vorbereitungen in Deutschland begleitet und porträtiert. Das Team um Matthias Jeschke besteht aus sehr interessanten Menschen mit unterschiedlichem Background, die aber alle eines gemeinsam haben: sich mit der Tour einen lang gehegten Traum zu erfüllen (die Geschäftsfrau aus Bayern, ein junger KFZ-Mechaniker, ein Unternehmer aus Thüringen, eine Journalistin...).

Für diese Fernseh-Dokumentation haben wir auch interessante Geschichten am Rande vorgesehen, u.a.:

  • Geschichten rund um Land und Leute in der rauhen, aber wunderschönen Natur der chilenischen Anden
  • Geschichten rund um das Basiscamp und Sebastiano Martinez, den Leiter der Rangerstation am Ojos del Salado
  • unser Expedtionsarzt Hubertus Franz ist bekannt als der "Renn-Doc" aus der Rallye-Szene und wird die gefährliche Problematik der Belastung unter großer Höhe medizinisch begleiten, außerdem ist er der Fahrer eines hochmodernen, 8-rädrigen Amphibien-Fahrzeuges, mit dem er Verletzte im Notfall sehr schnell in Sicherheit bringen kann
  • unser Höhenberater Hans Siebenhaar ist Profi-Bergsteiger und hat bereits die höchsten Vulkane der Erde bestiegen. Er fungiert als unser Experte am Berg und berät zusammen mit dem Doc unseren Projektleiter Matthias Jeschke in Sachen Sicherheit, vor allem was die heimtückischen Wetterumschwünge am Vulkan angeht. Er wird uns weitere tiefe Einblicke in die ganz eigene, fast schon "außerirdische" Welt im lebensfeindlichen Hochgebirge verschaffen
  • Fahrzeugtest und Produkttraining bei ODG, Kanada, dem Hersteller des Amphibienfahrzeuges ARGO. Test des ARGOs in extrem schwierigen Gelände   
Bei planmäßigem Verlauf wird der erfolgreiche Abschluss dieses Projektes am 18. März 2007 in Santiago de Chile gefeiert werden.

Für Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an unsere Presseverantwortlichen Jürgen Malieske (jmalieske@matthiasjeschke.com) und Eleonore Wangler (ewangler@matthiasjeschke.com).


Vorbereitung auf hochandine Aufenthalte

Seit November 2006 bereiteten sich unsere Höhenweltrekord-Teilnehmer im Gesundheitszentrum B.A.S.E. auf die ungewohnten Höhenbedingungen vor.
B.A.S.E. verfolgt ein neuartiges Konzept zur individuellen Verbesserung von Vitalität, Leistungsfähigkeit und Attraktivität. Die Buchstaben von B.A.S.E. stehen für Better Ageing, Aktivität, Sport und Ernährung.

Rasche Änderungen der Aufenthaltshöhe (z.B.: Seilbahnauffahrt, Druckabfall im Flugzeug) können bereits bei geringen Umfang (ca. 2000m) zu deutlicher Beeinflussung der Gehirnfunktionen führen. Ein schneller Aufstieg auf 4000m verursacht Schwindel, Herz- und Atemstörungen, ab etwa 5000m Gleichgewichtsstörungen und Sehverminderung und ab 6000m Bewegungsstörungen, Krämpfe und Bewusstlosigkeit. Oberhalb von 7000m werden rund 80%, auf Everesthöhe (8850m) praktisch 100% der Menschen innerhalb von 2-3 Minuten bewusstlos und sterben kurz darauf (sog. Todeszone).
Ein unvorbereiteter plötzlicher Aufstieg in großen Höhen ist somit stets lebensbedrohlich. Andererseits zeigen diverse Expetitionen (z.B. Himalaya) und ständige Siedlungen in 4000m Höhe (z.B. Anden), dass durchaus ein Überleben unter Höhenbedingungen möglich ist. Ursache hierfür ist die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Organismus.

Je langsamer ein Höhenaufstieg erfolgt, desto eher kann sich der Organismus an den herrschenden Umgebungsdruck anpassen und desto länger ist ein Überleben in der Höhe möglich. Allerdings gibt es individuell große Unterschiede hinsichtlich Akklimatisationsgeschwindigkeit und Höhentoleranz. Manche Menschen passen sich sehr schnell an, andere dagegen entwickeln unter gleichen Bedingungen eine akute Höhenkrankheit bzw. benötigen länger bis zum Erreichen der vollständigen Akklimatisation. Nur sehr wenige Menschen sind nicht in der Lage sich der Höhe, sprich dem verminderten Sauerstoffpartialdruck anzupassen. Im Grunde genommen besitzt jeder Mensch diese Fähigkeit, gibt man ihm nur ausreichend Zeit dazu.
Plant man einen Aufenthalt in größerer Höhe (Reise, Bergwandern, -steigen) sollte man rechtzeitig über eine Strategie zur Höhenanpassung nachdenken. Höhenaufenthalt bedeutet Reduktion der persönlichen Leistungsfähigkeit (1500m Höhenunterschied bedeuten ca. 10% Leistungsverlust). Körperliche Verfassung, evtl. Erkrankungen (Herz-Kreislauf, Lunge, etc., Bewegungsapparat) sollten bekannt sein und mit einbezogen werden. Bei extremen Höhen (> 6000m) sollte zusätzlich eine Untersuchung von Zähnen und Nasen-Rachenraum vorhanden sein. Konventionelle Vorbereitungen, wie sie durch entsprechende Bergführer vermittelt werden, brauchen vor allem Zeit. Es ist unwahrscheinlich, eine Vorbereitung für extreme Höhenaufenthalte mittels Wochenendtouren zu erreichen.
Alternativ bietet sich die Möglichkeit eine Vorbereitung im Vorfeld unter simulierten Höhenbedingungen vorzunehmen. Hiermit lassen sich Aussagen über Ihre individuelle Neigung zur akuten Bergkrankheit treffen, eine Voranpassung kann ohne großen Aufwand (Fahrten in entsprechend Höhengebiete etc.) durchgeführt werden. Der Zeitaufwand ist auch hier individuell unterschiedlich, hält sich aber im Vergleich in Grenzen. Vorteil ist die planbare, wohnortnahe Vorbereitung.

Höhentraining/Höhentherapie führt zu einer schnellen Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit. Es kommt relativ schnell zu einer deutlichen Steigerung des eigenen Leistungsvermögens. Viele Erkrankungen werden positiv beeinflusst. Oft verschwinden die Symptome vollständig. Unter Höhentraining oder Hypoxic Training wird das körperliche Training in sauerstoffreduzierter Luft verstanden.
Das Hypoxic Room System ist eine Vorrichtung, die dem Anwender ein hypoxisches (sauerstoffreduziertes) Gasgemisch mit einem für die Atmungsstimulation optimalen Kohlendioxidgehalt und einem angenehmen Feuchtigkeitsniveau bietet und somit an jedem Ort ein Training oder eine Therapie unter Bedingungen erlaubt, die normalerweise nur im Gebirge gegeben sind. Es können hierbei Höhen bis zu 6500m simuliert werden.
Obwohl der prozentuale Sauerstoffanteil in der Luft konstant bei knapp unter 20,9% liegt, steht durch den herrschenden geringeren Luftdruck in der Höhe absolut entsprechend weniger Sauerstoff zum Atmen zur Verfügung. Durch diese Veränderung weist das Gehirn den Körper an, die Atemtätigkeit zu verstärken und mehr rote Blutkörperchen zu produzieren. Dies führt zu einem erhöhten Sauerstofftransport, die Stoffwechseltätigkeit wird angeregt und mehr Energie freigesetzt. Von diesem Verhalten profitiert der gesamte Organismus. Das gesamte Zellgeschehen wird belebt.

Höhentraining:

Steigerung der/des
• Ausdauer
• Fettverbrennung
• Sauerstoffaufnahme
• Lungenvolumen
• Optimierung der Stoffwechselaktivität
• Leistungsfähigkeit
• Immunsystem
• Durchblutung

Weitere Informationen unter http://www.base-mainz.de


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